
Das Ungarische Heer hat offiziell den letzten von 44 Leopard 2A7HU Hauptkampfpanzer erhalten und damit eine der zentralen Phasen des Modernisierungsprogramms der Landstreitkräfte des Landes abgeschlossen.
Die endgültige Lieferung wurde mit einer feierlichen Parade gewürdigt, an der die 1. Panzerbrigade teilnahm.
Während der Zeremonie verlieh der ungarische Verteidigungsminister KNDS, dem für die Lieferung der Systeme verantwortlichen Unternehmen, eine besondere Auszeichnung.
Die Auszeichnung wurde von Ralf Ketzel, Projektleiter Mario Gall und Peter Ulbrich, Direktor der KNDS Hungary Kft., entgegengenommen, die für Wartung und Einsatzbereitschaft der Panzer in Ungarn verantwortlich sind.

Laut Verteidigungsministerium wurden alle vertraglich vereinbarten Lieferungen fristgerecht abgeschlossen. Neben den 44 Leopard 2A7HU umfasste der Vertrag die Lieferung von 24 PzH 2000 Selbstfahrlafetten, drei LEGUAN Brückenlege-Systemen und fünf WiSENT Ingenieurfahrzeugen, wodurch die Kampf-, Unterstützungs- und Mobilitätsfähigkeiten des Ungarischen Heeres erheblich erweitert wurden.
Der Vertrag beinhaltete auch die Errichtung eines hochmodernen Trainings- und Simulationszentrums zur Ausbildung und Qualifizierung von Besatzungen und technischen Teams, wodurch die Einsatzbereitschaft und die Interoperabilität mit NATO-Streitkräften gestärkt wurde.

Der Leopard 2A7HU stellt eine speziell angepasste Version des Leopard 2A7+ dar, die die spezifischen von Ungarn geforderten Verbesserungen integriert. Zu den Highlights gehören ein verbesserter Schutz gegen Bedrohungen im oberen Turmbereich und die Einführung des neuen PERI RTWL Kommandanten-Sichtgeräts. Die Fahrzeuge verfügen außerdem über eine Plattform zur Installation des ferngesteuerten Kampfmoduls FN Herstal RWS sowie über ein gegenüber der Standardversion aktualisiertes Feuerleitsystem.
Mit Abschluss der Lieferungen konsolidiert Ungarn einen qualitativen Sprung in seinen gepanzerten Kräften, stärkt seine Landverteidigungsfähigkeit und seine Rolle innerhalb der europäischen Sicherheitsarchitektur.
Quelle und Bilder: Ungarisches Verteidigungsministerium. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam geprüft.
